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Erfahrungen rund um die Projekttage „Römisches Leben“

  Die Hafergrütze schaffte es nicht bis auf den Teller, doch die Hirsepfanne schmeckt besser als gedacht. Zu Beginn des 2. Halbjahres galt es für unsere Sechstklässler, sich einige Tage mit dem Alltagsleben zu Zeiten des Römischen Reiches auseinander zu setzen. Die Schüler entschieden sich im Vorfeld für einen Themenschwerpunkt und arbeiteten dann in diesem für die Projektzeit. Große Klasse war offenbar alles, was mit dem Thema Schule zu tun hatte. Die Teilnehmer lernten hoch motiviert römische Zahlen, übten das Schreiben mit Federkielen („das war wirklich sehr schwer“), stellten kleine Wachstäfelchen her und recherchierten zum Thema am PC. Während der Projekttage fanden es die Schüler sogar toll, ein wenig Latein zu lernen. So etwas würden sich die Kollegen für den Alltag sicher wünschen. Auch alte Spiele wurden ausprobiert und für gut befunden. Ebenso fühlte sich die Kochgruppe in den drei Tagen rundum wohl und ausgelastet. „Wir haben interessante Gerichte ausprobiert“, so Lilli Reckler aus der 6.3., das selbstgebackene Brot war „voll lecker“, so Lara aus der gleichen Klasse. Nur die Hafergrütze wurde verschmäht und alle Teilnehmer waren glücklich, heute zu Pops, Cornflakes oder Brot als Frühstück greifen zu können. Weniger gut fanden die Schüler das Basteln eines Soldatenhelmes und das Anfertigen eines Lorbeerkranzes. „Das war viel zu schwer, na ja, als ich es dann hingekriegt habe, war es gut“. Solch ein Satz zeigt natürlich uns Lehrern vor allem, dass wir mit den Schülern mehr praktisch arbeiten müssten. Und er zeigt, dass Fächer wie Werken super sind, dass wir „Kopf und Hand“ zusammen denken müssen, wie es sich für gute Pädagogen gehört. Alle Kinder wünschen sich, dass es weiter solche Projekttage gibt, hatten Spaß und konnten sich vieles merken, was im klassischen Unterricht eher äußerlich geblieben wäre. Und da schadet es auch nicht, wenn Jan Maye sich begeistert über einen Film äußerte, der ihm erst „mal so richtig gezeigt hat, wie man früher gekämpft hat“. Ja, das Thema Waffen und Rüstungen ist bei Jungen weiter beliebt und fand in der Projektzeit großen Anklang. Eben auch noch bei zwölfjährigen. Doch zu der praktischen Anschauung schweigt die Chronistin an dieser Stelle lieber und wünscht weiterhin gutes Gelingen für kreatives Arbeiten an der Leonardo da Vinci Schule. Beate Albrecht, Team...
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Exkursion ins Landasmuseum Hannover

  Im Rahmen des GL- Unterrichts haben wir am 14. November 2014 die Ausstellung „Hightech Römer“ im Landesmuseum in Hannover besucht. Dort konnten wir an vielen Stationen das Leben der Römer nachempfinden. So erfuhren wir am eigenen Leibe wie anstrengend das Rudern auf einer Galeere ist oder wie schwierig es war, mit einem Katapult Treffer zu landen. Haftbälle bescheinigten unsere Treffsicherheit. Andere versuchten Häuser mit alten Ziegeln zu decken, Brücken zu bauen oder wunderschöne Mosaike zu legen. Wir staunten über das Gewicht einer römischen Rüstung und die Rechenkünste einiger Mitschüler sogar mit römischen Zahlen. Gerade die zahlreichen Möglichkeiten, Dinge selbst auszuprobieren, haben uns an dieser Ausstellung besonders gefallen. Unbedingt...
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Wir leben Inklusion

  In Niedersachsen wurden die inklusiven Schulen verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt. Die inklusiven Schulen ermöglichen Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf einen gleichberechtigten Zugang zum Lernen. Im aktuellen 6. Jahrgang bedürfen sechs Schülerinnen und Schüler sonderpädagogische Unterstützung mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Diese Schüler werden durch zusätzliche Lehrerstunden in Kleingruppen, Einzelförderung, den Mobilen Dienst und Schulbegleiter unterstützt. Um die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Inklusion für das Thema weiter zu sensibilisieren, führte die Klasse 6.1 im Oktober 2014 einen Rollstuhlparcours durch, denn einer ihrer Mitschüler ist auf einen Rollstuhl angewiesen. In Zusammenarbeit mit Frau Müller, Förderschullehrkraft des Mobilien Dienst, besuchte die Klasse einen Vormittag die Friedrich – von – Schiller Schule in Vorsfelde. Die Schüler sollten zusammen mit ihren Tutoren erfahren, wie es ist, sich in einem Rollstuhl fortzubewegen. Nach einer kleinen Einführung wurden die Schüler und ihre Lehrer auf einen Parcours geschickt, indem sie kleine und größere Hindernisse wie Slalomstangen, Wippen und Schrägen zusammen bewältigen mussten. Zudem lernten sie Bordsteinkanten mit einem Rollstuhl auf sichere Art und Weise zu überwinden. Dabei erfuhren alle Beteiligten, wie wichtig Absprachen und ein gutes Vertrauensverhältnis sind. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen bereicherten Schüler wie Lehrer und können von nun an nicht nur in den schulischen Alltag mit eingebracht werden. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Müller und das Team der Friedrich-von-Schiller Schule, die dieses Projekt ermöglicht haben....
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