zur Grundschule

Information:

+++ Anmeldungen für den zukünftigen 5. Jahrgang vom 23. – 25.04.2018 im Sekretariat +++
+++ Beratung zu Fragen bezogen auf die Oberstufe: Anfragen unter oberstufe@da-vinci-igs.de +++

Frische Farben und weite Blicke

In Wolfsburg bildet der Neubau einer Schulmensa den Auftakt für weitere Neubauten. Von Ute Maasberg Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg setzt mit ihrer Bildungspolitik in der ganzen Region Zeichen. Beim Bau und Umbau der Kindertagesstätten und der Schulen macht die Stadt sichtbar und erlebbar, welche Identifikations- und Entfaltungsmöglichkeiten sie in der Bildungslandschaft für junge Menschen bietet. In dem noch jungen, in den 60er Jahren entstandenen Stadtteil Kreuzheide hatte sich Anfang der 90er Jahre eine staatlich geförderte deutsch-italienische Schule entwickelt. Was als einzigartiger Schulversuch begann, hat sich mittlerweile über die Jahrzehnte als anerkannte und immer weiter wachsende Institution etabliert. In die Jahre gekommen aber ist der Schulbau, ein weiträumiger Komplex aus miteinander verzahnten, eingeschossigen Pavillons sowie größeren mehrgeschossigen Einheiten. Als ersten Baustein für einen Neuanfang hat das für seinen Schulbau bundesweit bekannte Braunschweiger Büro Dohle und Lohse den Bau einer Schulmensa für die Sekundarstufen I + II umgesetzt. Im Juni 2014 wurde dieses Gebäude nach zwölfmonatiger Bauzeit fertiggestellt und zum Schuljahr 2014/2015 in Betrieb genommen. Für den noch anstehenden Neubau der Grundschule wurde 2015 ein Wettbewerb ausgelobt, den das Büro Springmeier-Architekten aus Braunschweig gemeinsam mit den Münchner Büro Lohrer-Hochrein-Landschaftsarchitekten gewonnen hat. Der gleich an der Franz-Marc-Straße gelegene Mensaneubau gibt als erster Baustein der Umgestaltungen für das ganze Areal einen bislang noch nicht dagewesenen Maßstab und für die Schüler ein komplett neues Raumerleben vor. Die erfrischenden Grüntöne der Trespa-Platten an der Fassade lassen sich bereits von der Straße als Signal für den zukünftigen Aufbruch deuten. Als klar und kraftvoll definierte Eingangsgeste erwartet die Schüler und Besucher ein großzügiger, hoher überdachter Vorbereich, der Platz bietet zum Warten, zum Treffen, für Kommunikation. Sichtbeton dominiert auch den zentralen Eingangs- und Foyerbereich, der sich als gemeinschaftlich genutzte Vorzone zwischen beiden Speiseräumen befindet. Dezent in der Wand verkleidet liegen hier hinter hohen Türen die Zugänge zu den WC-Bereichen. Bodentiefe Fenster und verglaste Türen bieten Ein- und Durchblicke in die fast fünf Meter hohen Räume. Die Ausgabebereiche liegen im großen Speiseraum auf der Westseite in einer nischenartigen Erweiterung. Es gibt einen Free-Flow-Bereich mit freier Essensausgabe sowie die Station für vorbestellte Gemeinschaftsessen. Die Funktions- und Küchenräume sind auf der Westseite untergebracht. Konzeptionelle Klarheit, lebendige und ausdrucksstarke Kontraste zwischen den Materialien Beton, Glas, Aluminium, Feinstein und Holz für die Bodenbeläge, Grüntöne für das Mobiliar und die Außenhaut, dazu ein heller Beton definieren den Dialog zwischen innen und außen. Die Schüler erleben vom großen Speisesaal aus einen Blick auf das baumbestandene...
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Da-Vinci-Schule fördert den Forscherdrang

Die Schule in der Kreuzheide setzt neue Schwerpunkte. Von Stephanie Giesecke Nordstadt. Die Leonardo-da-Vinci-Schule will nicht nur eine gymnasiale Oberstufe aufsatteln. Sie emanzipiert sich auch von ihren deutsch-italienischen Ursprüngen. Nicht, dass es keine bilingualen Klassen mehr gäbe – aber an der Gesamtschule haben drei von fünf Klassen pro Jahrgang eine andere Ausrichtung. An der Grundschule wird im Sommer eine „ganz normale“ erste Klasse starten. Auch in den fünften Klassen hat die Schule in diesem Jahr etwas Neues gewagt. Die Schüler haben einen von drei Schwerpunkten gewählt – Naturforschung, Theater oder Sport. Die Theater-Schüler werden vier Stunden pro Woche in Darstellendem Spiel unterrichtet. Dabei lernen sie, wie es auf einer Bühne zugeht, und üben, sich vor anderen zu präsentieren. Die Sportler haben Extra-Sportunterricht und nehmen an Workshops über Gesundheit und gesunde Ernährung teil. Die Naturforscher experimentieren im Unterricht, katalogisieren die Bäume auf dem Schulgelände, bauen in der Autostadt Solarfahrzeuge und legen demnächst ein Herbarium an. „Das sind Dinge, die weit über das hinausgehen, was im normalen Unterricht stattfindet“, sagt Schulleiterin Astrid Grawunder-Dageförde. „Die Schüler können sehen, wo ihre Interessen liegen, und Talente entdecken.“ Die Schwerpunkte der Fünftklässler passen perfekt zum Profil, das sich die Schule in den vergangenen Jahren gegeben hat. Schüler, die keine zweite Fremdsprache lernen, können Wahlpflichtkurse zu Sport, Gesundheit und Naturwissenschaften anwählen. Jede Klasse geht mindestens zweimal pro Jahr ins Theater. In der Schule finden regelmäßig Schreibwerkstätten und Lesungen statt. Außerdem baut die Leonardo-da-Vinci-Schule zurzeit ihr technisch-naturwissenschaftliches Profil weiter aus. Der Schwerpunkt: digitale Bildung. Eines der ersten Ergebnisse ist Roberta, ein von Schülern am Computer programmierter Lego-Roboter, der sich mit Hilfe von Sensoren orientiert und regelmäßig in Roboter-Kämpfen gegen die anderen Schulroboter gewinnt. Gesteuert wird Roberta per Smartphone. „Die Schüler haben eine unheimliche Freude daran, die Roboter zu programmieren“, sagt Lehrerin Eva Maria Krause. Ihre Kollegin Nicole Weinert hat gerade mit ihrer Schulgarten-Arbeitsgemeinschaft im betonierten Schulteich eine grüne Insel angelegt. Die Bingo-Umweltstiftung hat das Projekt ausgezeichnet und mit 770 Euro gefördert. Dass an der Leonardo-da-Vinci-Schule Wert auf Technik und Naturwissenschaften gelegt wird, hat einen guten Grund. Viele Schüler entdecken früher oder später, dass sie bei Volkswagen arbeiten möchten. Die Schule möchte sie gut auf eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium vorbereiten. Jetzt freuen sich schon alle sehr auf den Tag, an dem die Grundschule in die Franz-Marc-Straße umzieht und beide Schulen an einem Ort sind. Wann es so kommt, hängt von den finanziellen Möglichkeiten der Stadt ab,...
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Fast durch die Bank mehr Schüler

2022 könnten die Gymnasien zu klein werden. Einen leichten Rückgang gibt es lediglich an den Oberschulen. Von Stephanie Giesecke Wolfsburg. Der Schulausschuss spricht sich für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule aus. Der Plan ist den Schulpolitikern auch deshalb willkommen, weil die Gymnasien laut einer aktuellen Prognose ab 2022 nicht mehr genug Plätze für alle Schüler bieten werden. Der Geschäftsbereich Schule stellte in der Sitzung am Mittwoch aktuellen Zahlen vor. 15 092 Schüler besuchten am Stichtag 18. August die allgemeinbildenden Schulen, fast 250 mehr als im vergangenen Schuljahr. An den Grundschulen ist die Schülerzahl um rund 50 auf 4785 Jungen und Mädchen angewachsen. An den weiterführenden Schulen werden gut 190 Schüler mehr unterrichtet als vor einem Jahr. Zuwächse gibt es an allen Schulformen mit Ausnahme der Oberschulen. Besonders stark gestiegen ist die Zahl derer, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachholen wollen. 114 Schüler zählte das Wolfsburg Kolleg im Schuljahr 2015/2016. Heute sind es 154 – ein Zuwachs um 35 Prozent. Da laut Prognose in sechs Jahren die Kapazitätsgrenze der Gymnasien überschritten wird, fragte Marco Meiners (FDP), wie künftig mit den Schülern aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt umgegangen werden soll. Zurzeit besuchen 728 Mädchen und Jungen aus dem Landkreis Gifhorn und 471 Schüler aus dem Landkreis Helmstedt Wolfsburger Gymnasien. Sie stellen dort ein gutes Viertel der Schülerschaft. Stadträtin Iris Bothe entgegnete Meiners, dass die Schüler aus den Nachbarkreisen die Angebotsvielfalt in Wolfsburg mit ermöglicht hätten. Auch in Zukunft werde es Phasen mit weniger Schülern geben. „Wenn Gifhorn ein weiteres Gymnasium baut, werden wir die Schüler nie zurückgewinnen“, warnte sie. Falko Mohrs (SPD) warb dafür, über die Schulen junge Bewohner der Nachbarkreise dauerhaft an Wolfsburg zu binden. Die einzige Gegenstimme gegen eine Oberstufe an der Da-Vinci-Schule kam aus der AfD. Stephanie Scharfenberg sprach sich dafür aus, lieber die Gymnasien zu stärken, auch wenn Zehntklässler der Leonardo-da-Vinci-Schule dann weiterhin die Schule wechseln müssten: „Das Leben besteht aus Veränderungen.“ Stadtschülersprecherin Janine Tönnies sah das anders. „Selbst in der zehnten Klasse ist es aufregend, in eine andere Schule zu kommen.“ „Wenn Gifhorn ein weiteres Gymnasium baut, werden wir die Schüler nie zurückgewinnen.“ Stadträtin Iris Bothe warnt davor, Schüler aus den Kreisen abzuweisen. Das Phoenix-Gymnasium in Vorsfelde ist mit 893 Schülern das größte Gymnasium in Wolfsburg. Es liegt ganz knapp vor dem THG. Foto: regios24/Joachim Mottl   Wolfsburger Nachrichten vom...
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Leonardo-da-Vinci-Schule erhält Unterstützung für Oberstufe

Die SPD-Ratsfraktion ist für die Erweiterung zum 1. August 2017. Nordstadt. Die Leonardo-da-Vinci-Schule hat zum nächsten Schuljahr eine gymnasiale Oberstufe beantragt. Über diesen Antrag wird der Schulausschuss in seiner heutigen Sitzung beraten. Er hat 2014 schon einmal über eine gymnasiale Oberstufe in der Kreuzheide diskutiert und sich damals dagegen ausgesprochen. Die Schule in der Franz-Marc-Straße sollte lieber mit anderen Schulen kooperieren. Das hat sie auch getan, doch aus Sicht der Stadtverwaltung hat sich die Lage geändert: Sie rechnet aufgrund einer Bevölkerungsprognose mit steigenden Schülerzahlen. Zudem möchte sie das Phoenix-Gymnasium in Vorsfelde entlasten, das so stark gefragt ist, dass es Schüler abweisen muss. Die Unterstützung von Wolfsburgs größter Ratsfraktion hat die Leonardo-da-Vinci-Schule für ihre Erweiterung. „Dann hätte die Kreuzheide endlich ihr eigenes Gymnasium. Das hat die SPD in der Vergangenheit immer befürwortet“, wird Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer in einer Pressemitteilung zitiert. Darin erwähnt die SPD auch die prognostizierte 17-prozentige Zunahme der Schulanfänger. „Dieser Zuwachs der Erstklässler ist unter anderem bedingt durch die zahlreichen Baugebiete, die in den kommenden Jahren in Wolfsburg entstehen werden“, schreibt Schulausschuss-Vorsitzende Christa Westphal-Schmidt. Sie verweist auch auf eine schulinterne Befragung. Diese habe ergeben, dass 65 Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 auf der Leonardo-da-Vinci-Schule bleiben wollen, wenn eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet wird. Ein positives Votum im Schulausschuss wäre für die Schule Schritt eins zum Ziel. Nach einem Ratsbeschluss hätte das Kultusministerium das letzte Wort.skn An der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule sollen Schüler künftig auch ihr Abitur ablegen können. Foto: regios24/Anja Weber   Wolfsburger Nachrichten vom...
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Einstimmiges Ja – Ortsrat will neue Kita

  Die Stadt investiert in der Franz-Marc-Straße 5,6 Millionen Euro.   Von Stephanie Giesecke Nordstadt. Die Stadt Wolfsburg will an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule eine neue Kita für sechs Gruppen bauen. Die Zustimmung des Ortsrates hat sie schon einmal. Er befürwortete den Neubau am Dienstag einhellig. Vorher hatte Bianka Köllner, Kita-Abteilungsleiterin bei der Stadt Wolfsburg, viele Fragen zu beantworten. Einwohner wollten unter anderem wissen, ob das Familienzentrum, das an die neue Einrichtung andocken soll, dem Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz Konkurrenz machen wird. Köllner verneinte das. „Ich würde es eher als Ergänzung sehen.“ Andrea Herweg (PUG) erkundigte sich, ob für den Parkplatz der neuen Kita die Baumallee an der Franz-Marc-Straße gefällt wird. Köllners Antwort: „Nein, um Gottes Willen.“ Jan-Sören Lühr (SPD) fragte, ob die Kita den geplanten Umzug der Leonardo-da-Vinci-Grundschule in die Franz-Marc-Straße gefährdet. Auch ihn konnte Köllner beruhigen: Das Areal, auf dem die Grundschule gebaut werden soll, liege weiter südlich. Der Ratsherr Jens Tönskötter (PUG), der den Ortsrat berät, erklärte, dass sich die Leonardo-da-Vinci-Schule die Ansiedlung der neuen Kita gewünscht habe. Denn wenn auf dem Gelände ein Campus mit Kita, Grundschule und Gesamtschule entsteht, können Eltern künftig ältere und jüngere Kinder dorthin bringen und sparen sich viele Fahrtwege. Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD) berichtete, dass die Schulleitung der Gesamtschule die Stadt gebeten hat, die Eröffnung eines Gymnasialzweigs zu prüfen. Mit diesem Anliegen werde sich der Schulausschuss beschäftigen, so Glosemeyer. Stimmt auch der Rat dem Kita-Bau zu, könnte diese Anfang 2019 mit der Arbeiterwohlfahrt Braunschweig als Trägerin an den Start gehen. Die Awo betreibt in Wolfsburg bereits drei Kindertagesstätten in Detmerode, Westhagen und Fallersleben. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einem flachen Anbau für das Familienzentrum. Da sich das Schulgelände dauerhaft für eine Kita eignet, soll sie im Gegensatz zu anderen nicht in Schnellbauweise sondern als Massivbau errichtet werden. Bianka Köllner erklärte, dass die Einrichtung nicht deshalb in der Nordstadt entstehe, weil dort besonders viele Kinder lebten. „Der Standort begründet sich aus dem stadtweiten Bedarf.“ Die Abteilungsleiterin verwies auf den Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze und darauf, dass in Wolfsburg 400 Krippen- und mehr als 100 Kindergartenplätze fehlten. „Der Standort begründet sich aus dem stadtweiten Bedarf.“ Bianka Köllner, Kita-Abteilungsleiterin der Stadt Wolfsburg Trotz einer stetig wachsenden Zahl von Einrichtungen – wie der Petrus-Kita in Vorsfelde – fehlen in Wolfsburg immer noch Kita-Plätze. Sechs neue Gruppen sollen 2019 in der Kreuzheide starten. Archivfoto: regios24/Anja Weber   Wolfsburger Nachrichten vom...
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Spende für Kinderklinik

Wolfsburg. Schülerinnen des ehemaligen zehnten Jahrgangs der Wolfsburger Leonardo-da-Vinci-Schule überreichten in dieser Woche einen Scheck über 1920 Euro an den Chefarzt der Wolfsburger Kinderklinik, Professor Gernot Sinnecker. Das Geld stammt aus dem Verkauf der Eintrittskarten für den Abschlussball. Die Spende ist für die Villa Bunterkund. Den Scheck an Sinnecker übergaben (von links) Lisa Poppe, Ariane Klopp und Carmen Blyszcz. Foto: regios24/Yvonne Nehlsen Wolfsburger Nachrichten vom...
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