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Fast durch die Bank mehr Schüler

oberstufe-022022 könnten die Gymnasien zu klein werden. Einen leichten Rückgang gibt es lediglich an den Oberschulen.

Von Stephanie Giesecke

Wolfsburg. Der Schulausschuss spricht sich für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule aus. Der Plan ist den Schulpolitikern auch deshalb willkommen, weil die Gymnasien laut einer aktuellen Prognose ab 2022 nicht mehr genug Plätze für alle Schüler bieten werden.

Der Geschäftsbereich Schule stellte in der Sitzung am Mittwoch aktuellen Zahlen vor. 15 092 Schüler besuchten am Stichtag 18. August die allgemeinbildenden Schulen, fast 250 mehr als im vergangenen Schuljahr. An den Grundschulen ist die Schülerzahl um rund 50 auf 4785 Jungen und Mädchen angewachsen. An den weiterführenden Schulen werden gut 190 Schüler mehr unterrichtet als vor einem Jahr. Zuwächse gibt es an allen Schulformen mit Ausnahme der Oberschulen.

Besonders stark gestiegen ist die Zahl derer, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachholen wollen. 114 Schüler zählte das Wolfsburg Kolleg im Schuljahr 2015/2016. Heute sind es 154 – ein Zuwachs um 35 Prozent.

Da laut Prognose in sechs Jahren die Kapazitätsgrenze der Gymnasien überschritten wird, fragte Marco Meiners (FDP), wie künftig mit den Schülern aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt umgegangen werden soll. Zurzeit besuchen 728 Mädchen und Jungen aus dem Landkreis Gifhorn und 471 Schüler aus dem Landkreis Helmstedt Wolfsburger Gymnasien. Sie stellen dort ein gutes Viertel der Schülerschaft.

Stadträtin Iris Bothe entgegnete Meiners, dass die Schüler aus den Nachbarkreisen die Angebotsvielfalt in Wolfsburg mit ermöglicht hätten. Auch in Zukunft werde es Phasen mit weniger Schülern geben. „Wenn Gifhorn ein weiteres Gymnasium baut, werden wir die Schüler nie zurückgewinnen“, warnte sie. Falko Mohrs (SPD) warb dafür, über die Schulen junge Bewohner der Nachbarkreise dauerhaft an Wolfsburg zu binden.

Die einzige Gegenstimme gegen eine Oberstufe an der Da-Vinci-Schule kam aus der AfD. Stephanie Scharfenberg sprach sich dafür aus, lieber die Gymnasien zu stärken, auch wenn Zehntklässler der Leonardo-da-Vinci-Schule dann weiterhin die Schule wechseln müssten: „Das Leben besteht aus Veränderungen.“ Stadtschülersprecherin Janine Tönnies sah das anders. „Selbst in der zehnten Klasse ist es aufregend, in eine andere Schule zu kommen.“

„Wenn Gifhorn ein weiteres Gymnasium baut, werden wir die Schüler nie zurückgewinnen.“

Stadträtin Iris Bothe warnt davor, Schüler aus den Kreisen abzuweisen.

Das Phoenix-Gymnasium in Vorsfelde ist mit 893 Schülern das größte Gymnasium in Wolfsburg. Es liegt ganz knapp vor dem THG. Foto: regios24/Joachim Mottl

 

Wolfsburger Nachrichten vom 17.11.2016