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Frische Farben und weite Blicke

mensaIn Wolfsburg bildet der Neubau einer Schulmensa den Auftakt für weitere Neubauten.

Von Ute Maasberg

Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg setzt mit ihrer Bildungspolitik in der ganzen Region Zeichen. Beim Bau und Umbau der Kindertagesstätten und der Schulen macht die Stadt sichtbar und erlebbar, welche Identifikations- und Entfaltungsmöglichkeiten sie in der Bildungslandschaft für junge Menschen bietet.

In dem noch jungen, in den 60er Jahren entstandenen Stadtteil Kreuzheide hatte sich Anfang der 90er Jahre eine staatlich geförderte deutsch-italienische Schule entwickelt. Was als einzigartiger Schulversuch begann, hat sich mittlerweile über die Jahrzehnte als anerkannte und immer weiter wachsende Institution etabliert. In die Jahre gekommen aber ist der Schulbau, ein weiträumiger Komplex aus miteinander verzahnten, eingeschossigen Pavillons sowie größeren mehrgeschossigen Einheiten.

Als ersten Baustein für einen Neuanfang hat das für seinen Schulbau bundesweit bekannte Braunschweiger Büro Dohle und Lohse den Bau einer Schulmensa für die Sekundarstufen I + II umgesetzt. Im Juni 2014 wurde dieses Gebäude nach zwölfmonatiger Bauzeit fertiggestellt und zum Schuljahr 2014/2015 in Betrieb genommen. Für den noch anstehenden Neubau der Grundschule wurde 2015 ein Wettbewerb ausgelobt, den das Büro Springmeier-Architekten aus Braunschweig gemeinsam mit den Münchner Büro Lohrer-Hochrein-Landschaftsarchitekten gewonnen hat.

Der gleich an der Franz-Marc-Straße gelegene Mensaneubau gibt als erster Baustein der Umgestaltungen für das ganze Areal einen bislang noch nicht dagewesenen Maßstab und für die Schüler ein komplett neues Raumerleben vor. Die erfrischenden Grüntöne der Trespa-Platten an der Fassade lassen sich bereits von der Straße als Signal für den zukünftigen Aufbruch deuten.

Als klar und kraftvoll definierte Eingangsgeste erwartet die Schüler und Besucher ein großzügiger, hoher überdachter Vorbereich, der Platz bietet zum Warten, zum Treffen, für Kommunikation. Sichtbeton dominiert auch den zentralen Eingangs- und Foyerbereich, der sich als gemeinschaftlich genutzte Vorzone zwischen beiden Speiseräumen befindet.

Dezent in der Wand verkleidet liegen hier hinter hohen Türen die Zugänge zu den WC-Bereichen. Bodentiefe Fenster und verglaste Türen bieten Ein- und Durchblicke in die fast fünf Meter hohen Räume. Die Ausgabebereiche liegen im großen Speiseraum auf der Westseite in einer nischenartigen Erweiterung. Es gibt einen Free-Flow-Bereich mit freier Essensausgabe sowie die Station für vorbestellte Gemeinschaftsessen.

Die Funktions- und Küchenräume sind auf der Westseite untergebracht. Konzeptionelle Klarheit, lebendige und ausdrucksstarke Kontraste zwischen den Materialien Beton, Glas, Aluminium, Feinstein und Holz für die Bodenbeläge, Grüntöne für das Mobiliar und die Außenhaut, dazu ein heller Beton definieren den Dialog zwischen innen und außen.

Die Schüler erleben vom großen Speisesaal aus einen Blick auf das baumbestandene Grundstück und zukünftig die Grundschüler vom kleinen Saal auf ihren Neubau. Die Blicke sind nicht verstellt, sie sind frei und offen, so wie wir uns Gemeinschaft wünschen.

FAKTEN

ist Mitarbeiterin der Architektenkammer Niedersachsen.

Projekt: Neubau Schulmensa

Fertigstellung: Juni 2014

Bauherrin: Stadt Wolfsburg

Architekten: Dohle + Lohse Architekten, Karrenführerstraße 1-3, Braunschweig,

Kontakt: (05 31) 3 90 26-0, info@dohle-lohse.de, www.dohle-lohse.de

 

Wolfsburger Nachrichten vom 12.11.2016